H2-Bauprojekt "HySchober"

"HySchober" - Mehr als nur ein neues Autohaus.

Das Grundstück ist bereits gekauft, ab Anfang 2022 sollen dann auch die Bagger anrollen. Auf über 10.000 Quadratmetern wird an der B299 zwischen Geisenhausen und Landshut in wenigen Monaten das weltweit erste klimaneutrale Autohaus mit Wasserstoff als Energieträger entstehen. Ein Leuchtturm-Projekt, mit dem unser Geschäftsführer Joachim Schober nicht nur die Mobilität, sondern allgemein den Alltag in der Region nachhaltig verändern will.

Es ist aber auch eine große finanzielle Vorleistung des Veldener Unternehmens, das aus Überzeugung etwas bewegen will in Sachen Autofahren der Zukunft. Aktuell befindet sich das "HySchober"-Bauprojekt deshalb noch in der Detailplanung sowie im Sondierungsprozess nach möglichen Partnern zur Implementierung und Finanzierung. Das innovative Energie-Konzept dahinter jedoch steht bereits.

So soll der künftige zweite Standort des Autohaus Schober inklusive dazugehöriger, öffentlicher Wasserstoff-Tankstelle nicht nur komplett energieautark arbeiten und 100 Prozent CO2-neutral sein, sondern zusätzlich noch grünen Wasserstoff für die Mobilität produzieren können. Das rein mit Sonnenenergie betriebene Gebäudekraftwerk demonstriert also mehr als "nur" Klimaneutralität und zudem die umfassende Wasserstoff-Sektorenkopplung für Elektrizität, Heizung und Mobilität.

Ein sehr ambitioniertes Vorhaben - doch bereits heute gibt es sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich mehrere Beispiele, die zeigen, dass diese Idee rein technisch einwandfrei funktioniert.

„Jetzt geht es darum, anzufangen, diesen Schritt genau jetzt zu machen und damit auch die Richtung für unsere Gesellschaft vorzugeben – denn am Ende geht es dabei um nichts Geringeres als unsere Umwelt!“

Joachim Schober Geschäftsführer Autohaus Schober

Das Energiekonzept einfach erklärt

Der Focus im neuen "HySchober"-Autohaus in Geisenhausen liegt zu 100 Prozent auf der Umwelt. Um einen nachhaltigen Effekt auf das Klima zu erreichen, soll das Projekt als Blaupause für viele weitere Gebäudekraftwerke dienen und nach erfolgreicher Demonstrationsphase international ausgerollt werden.

Das Konzept sieht ein solares Energiesystem mit Kraft-Wärme-Kraftstoff-Kopplung vor, bei dem das Gebäude über eine PV-Anlage allein über die Sonne mit Energie versorgt wird. Ein Teil dieser Energie kann dann zur täglichen Bedarfsdeckung genutzt werden, während der andere Teil durch Elektrolyse in Wasserstoff umgewandelt wird, welcher dann in entsprechenden Tanks für einen späteren Zeitpunkt gespeichert wird.

Diese einmalige Möglichkeit, überschüssigen Strom langfristig zu speichern und somit auch dauerhaft nutzbar zu machen, bietet nur der Wasserstoff. Und eröffnet somit große Perspektiven weit über das "HySchober"-Projekt hinaus.

Aus dem Überschussstromspeicher kann der Wasserstoff dann bei Bedarf mittels einer hauseigenen Brennstoffzelle wieder in Strom oder Wärmeenergie zurückgewandelt werden und darüber hinaus zur Betankung von Brennstoffzellenfahrzeugen genutzt werden. Ein unglaublich spannender Prozess, welcher bewusst auch als Demonstrationsobjekt für die Veranschaulichung und das Verständnis der Wasserstoff-Technologie in der Bevölkerung zum Einsatz kommen soll.

Interesse?

Sie haben Interesse, als Kooperations-Partner für das Bauprojekt "HySchober" zu fungieren? Interessierte Unternehmen, Hochschulen, oder Institutionen können sich hierzu gerne direkt an unseren Geschäftsführer Joachim Schober wenden.

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