Tüftler-Ecke

Hitze-Tipps für Ihre Fahrt in den Urlaub

So kommen Sie garantiert nicht ins Schwitzen

Urlaubs-Hochsaison in Bayern. Während für mehrere Bundesländer die Sommerferien schon wieder vorbei sind, geht bei uns das Reisen in Richtung Italien, Kroatien und Co. jetzt erst so richtig los. Doch bevor sie zum lang ersehnten Sprung in Pool oder Meer ansetzen können, heißt es für viele Bayern erst einmal rein ins Auto und rauf auf die Autobahn.

Eigentlich ein Moment, an dem die Vorfreude keine Grenzen mehr kennt. Doch nicht nur kilometerlange Staus, sondern auch ein überhitztes Fahrzeug kann schnell mal zum Stimmungskiller werden. Und den Urlaub so richtig verderben, bevor er überhaupt angefangen hat.

Unser Aufbereitungs-Profi Albert Maier hat deshalb für Sie seine wichtigsten Hitze-Tipps zusammengestellt, die Sie garantiert sorgenfrei am Urlaubsziel ankommen lassen.

Hitze-Tipp Nr. 1: Die Farbe des Autos ist zweitrangig

Wie heiß es in einem Auto wird, das entscheidet nur zu einem minimalen Teil seine Lackierung. Deshalb ist es völlig unerheblich, ob man mit einem schwarzen, einem weißen oder einem gelben Fahrzeug in den Urlaub fährt.

Unser Aufbereitungs-Profi Albert erklärt: "Viel entscheidender für die Hitze-Entwicklung im Fahrzeug sind die Farbe des Innenraums, die Größe der Fensterflächen und der Einstrahlwinkel der Sonne. Wann immer möglich, sollte man deshalb auf eine Frontscheibenabdeckung (solange das Auto steht) sowie Fenster-Folien (während des Fahrens) zurückgreifen, um so viel Sonnenlicht wie möglich zu reflektieren.

Halter mit Wärmeschutzverglasung beziehungsweise getönten Scheiben haben hier natürlich einen Wettbewerbsvorteil - denn diese schwächen den Aufheiz-Effekt zusätzlich ab."

Hitze-Tipp Nr. 2: Temperaturen nicht unterschätzen

Fensterscheiben nach unten und ganz viel Wasser trinken - das kann man auch im Auto bei Hitze gar nicht oft genug. Darüber hinaus sollte man im Stand stets die Türen öffnen und bei Fahrtbeginn die Lüftung auf die höchste Stufe stellen.

Unser Aufbereitungs-Profi Albert Maier weiß: "Wenn die Sonne freie Fahrt hat, kann sich der Innenraum eines Fahrzeugs auf bis zu 60 Grad Celsius aufheizen. Das ist dann nicht mehr nur ungemütlich, sondern auch lebensgefährlich. Wichtigste Regel deshalb: Auch bei noch so kurzen Stopps an Autobahnraststätten und Co. niemals Kinder oder Tiere alleine im Auto zurücklassen!"

Hitze-Tipp Nr. 3: Sonnencreme griffbereit haben

Wer glaubt, im Auto vor einem Sonnenbrand geschützt zu sein, der irrt gewaltig. Denn nur die Frontscheibe wehrt UV-A- und UV-B-Strahlung weitestgehend ab.

Unser Aufbereitungs-Profi Albert Maier warnt: "Die Seitenscheiben sind das Problem, weil sie durchlässig für die für die Haut gefährlichen UV-A-Strahlen sind. Deshalb ist es mehr als ratsam, schon im Auto immer genügend Sonnencreme dabeizuhaben, um nicht unnötig das eigene Hautkrebs-Risiko zu erhöhen und vor allem, um nicht schon mit einem Sonnenbrand am Urlaubsort anzukommen!"