Wasserstoff-News

Baywa zieht positives Mirai-Zwischenfazit

Der Belastbarkeits-Test ist schon jetzt erfolgreich bestanden.

Als eines von mittlerweile über 20 deutschen Unternehmen holte sich die BayWa AG in München einen Miet-Mirai aus dem Autohaus Schober in Velden in ihren Fuhrpark. Der international agierende Konzern, der sich unter anderem mit Energie- und Mobilitätslösungen der Zukunft beschäftigt, will auch beim Thema Wasserstoff-Forschung vorangehen. Die Miete der Brennstoffzellen-Limousine aus der Schober-Flotte seit April 2020 war also gleich aus mehreren Gründen sinnvoll.

Dr. Klaus Mohrenweiser, Leiter Business Development der Sparte Energie: „Unser Team setzt sich intensiv mit alternativen Antrieben auseinander. Dazu gehört für uns eben auch, ein Fahrzeug mit Brennstoffzelle direkt in unsere Flotte zu nehmen. Wir haben damit in den vergangenen Monaten gute Erfahrungen gemacht.

Rund 183.000 Kilometer (Stand: Ende Januar 2021) stehen mittlerweile auf der Tacho-Anzeige des Miet-Mirai mit dem Kennzeichen VIB-TS 48E. Und es dürften noch einige mehr hinzukommen – denn im BayWa-Wochenablauf ist das Auto fest eingeplant. Eine Tatsache, die Autohaus-Chef Joachim Schober besonders freut: „Der Mirai kann hier live und in Aktion allen, die ihn fahren, beweisen, dass er und seine Brennstoffzelle absolut zuverlässig funktionieren und eine echte Option für jeden Fuhrpark darstellen. Wir sprechen bei unseren 40 Miet-Mirais insgesamt über sechs Millionen gefahrene Brennstoffzellen-Kilometer – das ist schon ein Ausrufezeichen, zeugt von Qualität und spricht für die jahrelange, aufwändige Wasserstoff-Forschung bei Toyota. In den letzten Monaten hat sich auch die H2-Tank-Infrastruktur bei uns in der Region noch einmal deutlich verbessert. Die besten Voraussetzungen also für Unternehmen, die sich Klimaschutz auf die Fahne geschrieben haben, in Sachen CO2-freie Mobilität voranzugehen und gemeinsam mit anzuschieben beim Thema Wasserstoff!“

Die BayWa AG und ihre Tochter BayWa r.e. haben hier bereits vorgelegt. Zusammen mit dem Autohaus Schober sind sie Mitglied im Wasserstoffbündnis Bayern, in den Niederlanden haben sie kürzlich gemeinsam mit Alliander, dem größten Netzbetreiber im Nachbarland, das Wasserstoff-Pilotprojekt „SinneWetterstof“ gestartet.